Chronik des Frauenchors „Liederkranz“ Aull

 

Im Frühjahr 1931 versammelten sich ein Großteil der Auller Frauen und Mädchen in der gerade neu erbauten Schule. Anlass dafür war eine Einladung des damaligen Lehrers Hermann Bohrmann , der die Frauen anregte, sich zu einem Singkreis zusammenzuschließen um bei Beerdigungen und sonstigen Trauerfeiern durch den Vortrag von ernsten Liedern mitwirken zu können. Er erntete mit seinem Vorschlag Begeisterung und vom 31. März 1931 an trafen sich etwa 40 Sängerinnen einmal wöchentlich in der Schule zur Chorprobe. Chorleiter wurde Herr Bohrmann und gemäß Satzung vom 19. Januar 1933 sollte der in der Regel von nun an der Leiter des Chores sein, der auch Lehrer in der Gemeinde war. In Anbetracht der Schwere der Zeit nahm Herr Bohrmann keine Vergütung für seine Tätigkeit. Begleitet hat er den Chor auf einem Harmonium, das der Verein von Herrn Pfarrer Bender aus Altendiez für 30 Mark erwarb. Dieses Harmonium steht heute noch in der ehemaligen Volksschule und ist durchaus funktionstüchtig. Sieben Jahre lang probte und sang der Chor unter Herrn Bohrmanns Stabführung, doch 1938 wurde er nach Eppstein im Taunus versetzt. Noch ehe ein anderer Dirigent gefunden werden konnte, brach der 2. Weltkrieg aus und das Vereinsleben ruhte von 1939 - 1943, bis Herr Ernst Müller das Dirigentenamt übernahm. Doch er war häufiger krank und so wurde er, wenn der Chor bei einem Begräbnis singen sollte, von Herrn Pfarrer Boris aus Altendiez vertreten.

 

 

Im Jahre 1947 kam dann Herr Altmann als Lehrer an die Auller Volksschule und er übernahm, gemäß der Satzung, wieder die Chorleitung bis 1949.

Aber es fanden nicht nur mehrere Dirigentenwechsel in dieser Zeit statt, sondern es wechselte auch der Vorsitz. In den ersten drei Jahren seines Vereinsbestehens (1931 - 1933) war Frau Luise Meckel die 1. Vorsitzende. Sie wurde von Frau Susanne Maxeiner abgelöst, die dem Chor zehn Jahre lang vorstand.

Es blieb in dieser Zeit jedoch nicht nur beim Grabgesang . Herr Lehrer Altmann übte auch andere Lieder ein, die anlässlich verschiedener Theatervorstellungen gesungen wurden. Auch fand jedes Jahr zusammen mit dem Turnverein und dem Männergesangverein ein Familienabend statt, an welchem auch einige Lieder vom Frauenchor zum Vortrag gebracht wurden

Diese schöne Gepflogenheit wurde bis zum heutigen Tag beibehalten. Mit den Einnahmen aus diesen Veranstaltungen und den Beitragszahlungen von 0,10 Mark (der Verein hatte mittlerweile 80 Mitglieder) kaufte man Noten und Gesangbücher. Gemäß der Satzung fand jährlich im Januar eine Hauptversammlung statt; auch diese wird bis heute nahezu im gleichen Monat durchgeführt.

Seit Herbst 1950 dirigierte Herr Lehrer Metzler aus Gückingen den Chor. Als Herr Lehrer Doderer am 1. April 1954 nach Aull kam, übernahm er die Chorleitung bis zum 31. August 1954. Dann wurde er versetzt. Das Vereinsleben ruhte einige Monate, bis Herr Lehrer Hans Hildebrandt sich am 1. Januar 1955 bereit erklärte, die Leitung des Chors zu übernehmen. Er sang fortan mit dem Chor bis zum 31. Dezember 1962. Dann gab er auf eigenen Wunsch die Chorleitung ab, denn seine anderweitigen beruflichen Verpflichtungen wurden zu groß um auch noch die Dirigententätigkeit bewältigen zu können.

Seit dem 1. Januar 1963 leitete Herr Josef Schäfer aus Görgeshausen den Frauenchor. Seiner unermüdlichen Arbeit ist es zu verdanken, dass der Chor auch über die Dorfgrenzen hinaus bekannt wurde. Bis zum Zeitpunkt seiner Chorübernahme probten die Frauen in der damaligen Volksschule, doch von nun an wurden die Übungsstunden abwechselnd im Gasthaus "Zur LInde" (Achenbach) und im Gasthaus "Zum Lahntal" (HiId) abgehalten. 1976 fand die letzte Versammlung im „Gasthaus zur Linde“ statt. Heute ist das Gebäude abgerissen, es musste dem Ausbau der Koblenzer Straße weichen.


In den Jahren seit 1943 hatte der Verein mehrere Dirigenten gehabt, doch von 1943 bis 1968 nur eine Vorsitzende, Frau Lina Kröner , und man kann sagen, dass sie sich um den Verein sehr verdient gemacht hat. Unermüdlich hat sie die Sängerinnen angespornt, in ihrer Aktivität nicht nachzulassen und an den Chorproben teilzunehmen. Sie hat Ausflüge organisiert, damit auf diese Weise eine engere Beziehung zwischen den Vereinsmitgliedern entstehen konnte. Und es ist ihr gelungen. Auch verdankt der Verein Frau Kröner seinen Namen. Eines Tages sagte sie ganz spontan, der Frauenchor solle „Liederkranz" heißen. Dieser Name wurde beibehalten und nachdem sich der Verein eine neue Satzung gegeben hatte, wurde er am 10. Juli 1978 ins Vereinsregister in Montabaur eingetragen. Frau Lina Kröner wurde Ehrenvorsitzende des Frauenchors "Liederkranz". Bei ihrem Ausscheiden aus Altersgründen am 31. Dezember 1968 hatte der Verein 105 Mitglieder, davon waren 23 aktive Sängerinnen.

Frau Lotte Kröller übernahm nun den Vorsitz des Vereins und von diesem Zeitpunkt an, wurde auch der Veranstaltungskalender immer ausgefüllter. Sei es nun, dass der Chor an verschiedenen Freundschaftssingen in den Nachbargemeinden teilnahm oder Maskenbälle und Adventsfeiern ausrichtete. Auch bei den jährlichen Altentagen durfte der Chorgesang nicht fehlen. Als besondere Fähigkeit muss man Frau Kröller bescheinigen, dass sie ein hervorragendes Organisationstalent besaß, denn dafür sprechen die jährlichen Ausflüge , die sie immer vorbildlich plante und die jedes mal ein voller Erfolg waren. So wurden im Laufe der Zeit, um nur einige Ziele zu nennen, Südtirol, der Bayrische Wald, der Bregenzer Wald und die Dolomiten besucht. Herausragend dürfte die Fahrt nach Paris vom 10. bis 12. Juni 1972 gewesen sein, die allen, die damals daran teilgenommen hatten, in guter Erinnerung bleiben wird.

Und nun einige wichtige Ereignisse, die während ihrer Amtszeit zu verzeichnen sind:

Am 29. 11. 1969 fand erstmals ein eigener Liederabend statt, am 29.3. 1970 wurde der Frauenchor in den Sängerbund aufgenommen, am 11. und 12. Juni 1971 feierte der Verein sein 40jähriges Bestehen: dabei wurden all die, die dem Verein 40, 30 und 25 Jahre angehörten, geehrt.

Frau Kröller (Bildmitte ) und Frau Grün (rechts) erhalten die goldene Nadel für 40 Jahre Sangestätigkeit

 

Gratulation erfolgte durch den Vor-sitzenden des Sängerkreises Unterlahn, Herrn Stein .

Frau Kröller stellte ihr Amt nach 7jähriger Tätigkeit im Januar 1975 zur Verfügung, da es ihr zu beschwerlich wurde. Bei ihrem Ausscheiden wurde sie zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt.

Von 1975 an hat nun Frau Leni Weimar , die bereits von 1968 an 2. Vorsitzende gewesen war das Amt der 1. Vorsitzenden inne. Unter ihrer Federführung hat der Verein wichtige Ereignisse zu verzeichnen, die es lohnen, festgehalten zu werden.

Schon gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit nahm der Chor am 15. Juni 1975 erstmals an einem Prädikats - singen teil, und zwar mit beachtlichem Erfolg, denn er erhielt die Bewertungen gut und sehr gut.

1978 erhielt der Verein eine neue Satzung, er zählte zu diesem Zeitpunkt 95 Mitglieder und 18 Ehrenmitglieder.

In diesem Jahr wurde auch zusammen mit dem MGV "Eintracht" Aull ein neues Klavier angeschafft und zum 120jährigen Bestehen des MGV (1979) sangen zum ersten Mal beideChöre gemeinsam.

Am 10. März 1979 feierte der Chorleiter Herr Schäfer sein 15jähriges Chorjubiläum. Ihm wurde anlässlich eines Liederabends in Hambach für seine hervorragende Arbeit sowohl von der Ehrenvorsitzenden Frau Lina Kröner als auch von der 1. Vorsitzenden Frau Leni Weimar gedankt.

Im gleichen Jahr veranstaltete der Verein seinen ersten Weihnachtsbasar . Er fand großen Anklang. Viele Frauen und nicht nur aktive Vereinsmitglieder bastelten, häkelten und strickten. Das Ergebnis war sehr zufrieden stellend. Der Erlös aus dem Verkauf der selbst gefertigten Sachen wurde der Aktion "Leberecht" zur Verfügung gestellt. Auch 1980 wurde ein Basar abgehalten, die Einnahmen daraus kamen dem neuen Auller Dorfgemeinschaftshaus zugute. Auch dieser Basar ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden.

Auszug aus dem Pressebericht:

Klein, aber fein und urgemütlich – das ist der traditionelle Weihnachtsmarkt von Aull, zu dem der rührige Frauenchor „Liederkranz“ eingeladen hatte. Erneut entpuppte sich dieser Weihnachtsmarkt zu einem kleinen Dorffest.

Zahlreiche Besucher aus Aull und Umgebung ließen sich vom hölzernen Nikolaus den Weg in den großen Hof in der Koblenzer Straße zeigen, den Leni Weimar, die 1. Vorsitzende (2. von links) wieder gern zur Verfügung gestellt hatte.

 

Das Jahr 1981 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Fest des 50jährigen Vereinsbestehens noch unter der Stabführung des Chorleiters Herrn Josef Schäfer. 24 Vereine hatten ihre Teilnahme an den drei Festtagen zugesagt. Das Fest wurde ein voller Erfolg.

Die aktiven Sängerinnen:

1. Reihe (von links nach rechts): Emma Herz, Leni Schang, Martina Mäncher,     Anneliese Stötzer, Christa Lotz, Lieselotte Schupp, Margit Knodt
2. Reihe: Charlotte Kröller, Helge Gravelius, Helga Elsemüller, Josef Schäfer (Chorleiter), Margarete Schäfer, Leni Weimar, Gudrun Hirschberger

3. Reihe : Ulrike Wüst, Marion Meckel, Margarete Mjelnek, Else Bauer,

Johanna Grün, Edelgard Krause

4.Reihe: Hilde Stötzer, Hilde Steil, Irene Müller, Kerstin Nink, Regina Weimar, Gisela Weimar

5.Reihe: Lieselotte Schmalz, Hiltrud Ringel, Hilde Barthel, Vroni Linden,

Elfriede Watzke

 

1983 fand ein erneuter Dirigentenwechsel statt; Herr Schäfer schied aus Altersgründen aus und Herr Willibald Schenk übernahm die Leitung.

 

Unter seiner Leitung hatte der Frauenchor große Erfolge zu verzeichnen.

 

 

 

Auch der 65. Geburtstag wurde, wie man den Presseberichten entnehmen kann, groß gefeiert.


Liedvorträge gingen unter die Haut

Der Frauenchor Liederkranz“ Aull hat sein 60jähriges Jubiläum zum Anlaß für ein – wie sich schnell herausstellte – sehr gelungenes und stimmungsvolles Konzert genommen.

Zum Auftakt sang der gastgebende Chor unter der Leitung von Willibald Schenk das Stück „Hoch tun sich auf“, begleitet wurden die Sängerinnen von einem Streichquartett.

Ausdrucksstark zeigte sich der Chor bei der Interpretation des Liedes „Maria durch ein Dornwald ging“. Sopranistin Eva Erbach wurde bei ihren Soli von Willibald Schenk am Klavier begleitet. Sie sang drei Adventslieder, die den Zuhörern sichtlich unter die Haut gingen.

 

Da der 70. Geburtstag ein „runder“ war, wurde er entsprechend begangen:

 

 

 

Nicht nur zu den Jubiläumsveranstalten machte der Chor von sich reden. So konnte er auch bei anderen Veranstaltungen erhebliche Erfolge aufweisen.

 

Hier der Pressebericht in der Bad Mergentheimer Kur-Zeitung:

Promenadenkonzert mit dem Frauenchor aus Aull/Lahn

Beim Promenaden-Konzert der Kurverwaltung am 19. Juli um 10.30 Uhr singt der Frauenchor "Lieder-kranz" aus Aull/Lahn unter der Leitung von Willibald Schenk. Zur Darbietung kommen Spirituals, besinnliche Stücke sowie Volkslieder und Heiteres aus verschiedenen Nationen.

Der Frauenchor " Liederkranz" Aull, der 1931 gegründet wurde, gehört zu den ältesten Frauenchören der Lahn-Region um Limburg. Der verhältnismäßig kleine Chor wurde zu einem erfolgreichen Verein im Sängerkreis Unterlahn. Zahlreiche Konzerte, Auslandsreisen, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen machten den Chor weit über sein Heimatgebiet hinaus bekannt.

Seit 1983 wird der Chor von Willibald Schenk geleitet, der mit den Damen in den letzten Jahren große Erfolge bei Gesangswettbewerben erzielen konnte.

Der Frauenchor in Bad Mergentheim

Auch in anderer Hinsicht zeigten sich die Vereinsmitglieder sehr engagiert. 1996 gab es in Aull sogar einen Kinderchor

Singen is cool, man", verkündete ein Elefant auf dem Programm-Zettel. Und die Auller Kinder eröffneten das Programm in ganz professionellem Stil: In Kostümen trugen sie das bekannte Lied von Pippi Langstrumpf vor, sangen vom Seeräuberhauptmann Fabian und ließen sich dabei kaum Unsicherheit anmerken. Dabei hat sich der Chor erst seit kurzer Zeit aus dem Projekt „Mutter-und-Kind-Singen" von Willibald Schenk herauskristallisiert.

 

Schenk, der den sympathischen und vor allem lebendigen Vortrag einstudiert hatte, begleitete die Kinder am Klavier.

Und an Fassenacht und an Kirmes zeigte der Chor, dass er nicht nur singen kann.

 

„ Erstmals gibt es Gleichberechtigung"

Am Dienstag tritt Hanni den Gang in die Lahn an

Auller Kirmespuppe zum ersten Mal weiblich - Dorfjugend packte mit an

Klein aber fein - so lautet die passende Umschreibung für die Auller Kirmes. Das Traditionsfest wird seit langem gemeinsam von MG V, Frauenchor und TuS organisiert und begann auch amFreitag mit dem Aufstellen des Kirmesbaums.

„Richtige" Kirmesburschen und -mädchen gibt es in diesem Jahr leider nicht, zum letzten Mal bildete sich eine Kirmesjugend vor vier Jahren. Doch ohne die Unterstützung der Auller Jugendlichen lief das Aufstellen des Kirmesbaums dennoch nicht ab. Ein Dutzend Vertreter der jüngeren Generation standen den Vertretern der verschiedenen Vereine zur Seite, als es darum ging, den Kirmesbaum in senkrechte Position zu bringen. Am Samstagabend feierte man in Aull bei Tanzmusik im Dorfgemeinschaftshaus, am Sonntag- und Montagvormittag stand beziehungsweise steht Frühschoppen auf dem Programm. „In diesem Jahr gibt es bei der Kirmes erstmals Gleichberechtigung", erzählt Frauenchor-Vorsitzende Leni Weimar. Die Kirmespuppeaus Stroh, über Jahre hinweg ein Hans, ist dieses Mal eine Frau und heißt Hanni.

"Trauerzug" zieht durchs Dorf

Am Dienstagabend wird die Kirmes begraben: In einer richtigen Zeremonie mit Pfarrer und anschließendem Trauerzug durchs Dorf wird die lebensgroße Strohpuppe bis zu ihrer letzten Ruhestätte, der Lahn, gebracht, wo sie zum Abschluss verbrannt wird.

Der einzige Trost für alle, die um die Kirmes trauern: .Im nächsten Jahr wird sie auf jeden Fall wieder gefeiert.

 

 

Ein ganz besonderes Erlebnis waren die Ausflüge , die alljährlich statt fanden und von Herrn Schenk mitorganisiert wurden. Sie waren jedes Mal ein voller Erfolg und immer waren sie mit einem Kirchenbesuch verbunden und der Frauenchor gestaltete den Gottesdienst stets mit. So auch in Marienbad

.

Von 1986 an fanden mehrtägige Ausflüge statt, allerdings nicht mehr für alle Vereinszugehörige, sondern ausschließlich für die aktiven Sängerinnen. Alle Fahrten, die unternommen würden, waren ein voller Erfolg. Die Ziele, die ausgesucht wurden, wurden natürlich zusammen mit Herrn Schenk geplant, der auch maßgebend bei der Organisation mitgeholfenhatte und der auch immer mit dabei war..

Hier nun eine chronologische Abfolge der Ausflüge:

1986 Schenkenzell im Schwarzwald

1988 Bamberg 1989 Straßburg 1990 Freiburg 1991 Münsterland 1992 Bad Mergentheim

 

1993 Leer (Ostfriesland)

1994 Marienbad/Prag

 

1995 Hamburg mit einer Reiseleiterin vom „Alten Land“

1996 Bollendorf 1997 Dresden 1998 Schweiz


1999 München

2000 Münster 2001 Schwarzwald/Bodensee

 

 

2002 Thüringen: Eisenach ( Wartburg )/Erfurt

2003 Waldmünchen/Passau

 

2004 Nordharz ( Wernigerode )

Leider musste im Herbst 1998 Herr Willibald Schenk den Chor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, Herr Daniel Kunz leitete ihn bis Ende 2000 und ab Januar 2001 übernahm Herr Stefan Habermehl die Stabführung.

 

Sternstunden des Gesangs

 

Der Frauenchor „Liederkranz" Aull präsentierte sich mit temporeichen und humorvollen

Liedern.

 

Mengerskirchen-Winkels.

 

Acht Gastchöre waren am 2.Oktober 2004 der Einladung des Männer-gesangvereins (MGV) „Eintracht" Dillhausen gefolgt um am festlichen Herbstkonzert im Bür- gerhaus in Winkels mitzuwirken.

 

Nach der Pause eröffnete der Frauenchor „Liederkranz“ Aull mit dem Lied „Die Nacht“ von Franz Schubert den zweiten Teil des Programms.Temporeich und mit viel Witz kam Arnold Kempkens „Hase und Jäger" zu Gehör, es folgte das Lied „Der du die Wälder färbst". Wolfgang Amadeus Mozarts Werk „Vom Naschen" rundete den Auftritt des einzigen reinen Frauenchors des Abends mit Chorleiter Stefan Habermehl sehr humorvoll ab.

 

Ulrike Wüst-Langschied